"Du kannst ein Problem nicht

mit dem gleichen Denken lösen,

aus dem heraus es entstanden ist."

Albert Einstein

 

 

 

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bewegen

atmen

schwitzen

entspannen

 

 

bewegen

Die Übungen, die im Yoga asanas genannt werden, dehnen und kräftigen die Muskeln zugleich. Im Laufe der Zeit wird der Praktizierende kräftiger und flexibler, insbesondere im Bereich der Wirbelsäule. Durch Rotationen, Vorwärts-und Rückwärtsbeugen werden die Bandscheiben besser mit Nährstoffen versorgt, ihre Elastizität wird erhalten und verbessert. Vor allem werden aber auch die Nervenbahnen, die durch die Wirbelsäule führen, besser genährt; das vegetative Nervensystem funktioniert wieder besser, weil der Parasympathikus wieder Oberhand gewinnen kann. 

 

Aber auch alle anderen Gelenke werden durch die Bewegung besser mit Nährstoffen versorgt, was einer degenrative Arthritis (Arthrose) vorbeugt. Und auch die Muskeln werden gestärkt. Außerdem werden Blutfluss und damit der Kreislauf durch die regelmäßige Praxis angeregt, die Bauchorgane stimuliert und sanfter Druck auf die Organe und Drüsen ausgeübt. Das Lymphsystem wird angeregt, Abfallprodukte können leichter ausgeschieden werden. 

 

 

atmen

Wir treten in diese Welt mit einer Einatmung ein und mit einer Ausatmung aus ihr heraus. Atmen bedeutet Leben.

Je effektiver der Atemapparat funktioniert, desto besser funktionieren auch die körperlichen Vorgänge. Yoga stärkt den Atem durch die Verbesserung der Atemmuskulatur, langfristig erhöht sich das Lungenvolumen. Zum anderen führt die Yogapraxis zu mehr Achtsamkeit, was wiederum die Atmung verbessert. In meinem Yogaunterricht lege ich viel Wert darauf, dass die asanas mit dem Atem verbunden werden. Die Bewegung folgt dem eigenen Atemrhythmus.  

 

 

schwitzen

Die Ashtanga-Vinyasa-Praxis ist eine schweisstreibende Angelegenheit. Besonders durch die Verbindung von Atem und Bewegung wird innere Hitze erzeugt. Das Schwitzen hilft unserem Körper, zu entgiften und Blockaden zu lösen.

 

 

entspannen

Entspannung ist die Voraussetzung dafür, dass der Körper seine "Batterien" wieder aufladen kann. Unser vegetatives Nervensystem regelt automatisch lebenswichtige Funktionen unseres Körpers, wie z.B. unseren Herzschlag, Körpertemperatur, Atmung, Blutdruck und Stoffwechsel. Dabei spielen der Sympatikus und der Parasympatikus eine wichtige Rolle. Wenn man sich aufregt oder plötzlich leistungsbereit sein muss, bereitet der Sympatikus uns auf Angriff, Abwehr oder Flucht vor. Sein Gegenspieler ist der Parasympatikus, der als der Ruhenerv für Entspannung sorgt. In unserer schnelllebigen Zeit gerät dieses fragile Gleichgewicht schnell durcheinander. Wir fühlen uns gestresst, weil der Parasympatikus seine Funktionen nicht mehr ausüben kann und wir ständig „unter Strom“ stehen. In der Entspannung nach einer intensiven Asanastunde wird der Parasympaticus wieder aktiviert, Stresshormone können abgebaut werden. Wer regelmäßig entpsannt, hat mehr Energie.

 

Jeder kennt es- die Entspannung ist umso schöner und effektiver, je mehr man sich vorher angestrengt hat. Nach der dynamischen Ashtanga-Vinyasa-Stunde führt eine wohl verdiente Entspannung zu Ruhe und Ausgeglichenheit.